Qualitätsmanagement (Qm): lästige Bürokratie oder sinnvolle Chance?
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Für das SPIELZEIT-Team und die Trägerstiftung „The M.-L. von Franz Institute for Studies in Synchronicity“ (MLI) ist es wichtig, Qm nicht nur in der therapeutischen und sozialen Grundhaltung, sondern auch in anderen Arbeitsabläufen und Tätigkeiten umzusetzen. Nebst der Qualität unserer therapeutischen Leistung spielt auch die Art, wie diese administrativ und finanziell umgesetzt und begleitet wird, eine grosse Rolle. Nicht materielle und technische Beschaffenheiten von Produkten, sondern eine Kultur der gemeinsamen Zusammenarbeit im Innern und gegen Aussen führt zu qualitativ hochwertigen Gesamtleistungen gegenüber unseren Kunden: Patienten, Fachstellen und Spendern.

Wo Qm ansetzt

Qualität am individuellen Arbeitsplatz, in der Therapiestunde und in der gemeinnützigen Stiftungsarbeit muss durch den richtigen organisatorischen Rahmen gewährleistet werden. Dies bedingt einen ganzheitlichen Ansatz im Qm, in dem alle Mitarbeitenden der Gemeinschaftspraxis, der SPIELZEIT sowie der Trägerstiftung eine Verwaltungseinheit bilden. Diese Einheit muss ein Arbeitsumfeld ermöglichen, in welchem jeder Mitarbeiter eines Teams zu engagierter und eigenverantwortlicher Selbstentwicklung aufgefordert ist. Qualität wird nicht erst am Ende der therapeutischen Dienstleistung geprüft, sondern Qualitätsbewusstsein fließt von vornherein in unser Handeln. Voraussetzungen dafür sind Kommunikation und Motivation sowie ein Arbeitsklima, in dem Vorschläge von Mitarbeitenden, zum Beispiel dafür, wie Arbeitsabläufe verbessert werden könnten, unterstützt werden. So trägt jeder Mitarbeiter für die Erzeugung von Qualität Verantwortung.

Unsere Überzeugung ist es, dass nicht ein Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen therapeutischen Organisationen erzielt werden muss, sondern eine Verbesserung der administrativen, finanziellen und therapeutischen Leistungen insgesamt erreicht werden soll.

Qm in der SPIELZEIT ist nicht ein „hübsches“ Programm, sondern ist als ein langfristig wirksames Konzept zu verstehen. Mitdenken und die Suche nach Verbesserung gehören zum Alltag. Die kontinuierliche Analyse von Schwachpunkten und neuen Herausforderungen führt somit auf organische Weise zu wichtigen „Baustellen“, welche die Ansatzpunkte zum Qm bilden.