Spielzeit ist eine „einfache Ideengesellschaft“

Das Ziel der Spielzeit ist die psychotherapeutische Hilfe zur Verbesserung der Lebensqualität von jungen Menschen mit einer Behinderung, Krankheit oder psychosozialen Belastung.

Der spielerisch angewendete Begriff „Ideengesellschaft“ orientiert sich an der Rechtsform der „einfachen Gesellschaft“ und weist auf den Zusammenschluss verschiedener Mitglieder zur Verwirklichung kreativer Ideen hin. Unabhängig vom Arbeitspensum des einzelnen Mitglieds werden Stimme und Ideen eines jeden in der Gesellschaft gleichbedeutend gewichtet.

Periodisch extrahierte Teilziele werden durch bestimmte Ressorts verwirklicht: Therapie, Forschung (siehe www.spielzeit-research.org), Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising, Administration und Recht. Die Grundlage dieses Modells ist die Mitbestimmung und Mitverantwortung.

Starkes Teamwork

Wie in der Therapietätigkeit verfolgt die Spielzeit auch organisatorisch eine Kultur der Zusammenarbeit: Kompetenzen entstehen aus dem Teamwork selbständiger Fachleute, die um die bestmögliche Erfüllung eines Ressort-Ziels besorgt sind.

Die Weisungs- und Ausführungskompetenzen in der Spielzeit werden mit Ausnahme des Therapie-Ressorts in gewählten Ressortleiter gebündelt (Salome Sabino, Daniel Zimmermann, Irena Constantin, Anita Forster) und durch die Teamleitung (Robin Mindell, Judith Lengwiler) angenommen.

Dezentrale Organisation

Verantwortung tragen Ressortleiter und Teamleitung gemeinsam, in dem sie für die Wirkung ihres Handelns einstehen und bereit sind, zu einem späteren Zeitpunkt Antwort auf mögliche Fragen zu deren Folgen zu geben. Der Vorteil dieser „flachen Hierarchie“ ist die dezentrale Organisationsform, in welcher sich alle elf Spielzeit Mitarbeiter selbstorganisierend betätigen können. In wenigen Führungsebenen kann sich dank kurzen Strukturen ein kleines und starkes Team fortentwickeln.