Spielzeit ist eine „einfache Ideengesellschaft“

Das Ziel der Spielzeit ist die Unterstützung und Verbesserung der Lebensqualität von
jungen Menschen mit einer Behinderung, Krankheit oder psychosozialen Belastung.

Der spielerisch angewendete Begriff „Ideengesellschaft“ orientiert sich an der Rechtsform der
„einfachen Gesellschaft“ und weist auf die Verwirklichung kreativer Ideen hin. Unabhängig vom
Arbeitspensum einzelner Mitarbeiter werden Stimme und Ideen eines jeden in der Organisation
gleichbedeutend gewichtet.

Periodisch extrahierte Teilziele werden durch bestimmte Ressorts verwirklicht: Therapie, Diagnostik, Lernförderung, Forschung (siehe www.spielzeit-research.org), Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising,
Administration und Recht.

Die Grundlage dieses Modells ist die Mitbestimmung und Mitverantwortung.

Starkes Teamwork

Wie in der Therapietätigkeit verfolgt die Spielzeit auch organisatorisch eine Kultur der
Zusammenarbeit: Kompetenzen entstehen aus dem Teamwork selbständiger Fachleute.

Dezentrale Organisation

Verantwortung tragen Ressortleiter und Teamleitung gemeinsam, in dem sie für die Wirkung ihres
Handelns einstehen und bereit sind, zu einem späteren Zeitpunkt Antwort auf mögliche Fragen zu
deren Folgen zu geben. Der Vorteil dieser „flachen Hierarchie“ ist die dezentrale Organisationsform,
in welcher sich alle Spielzeit Mitarbeiter selbstorganisierend betätigen können. Auf wenigen
Ebenen kann sich dank kurzen Strukturen ein starkes Team fortentwickeln.